| Produktänderungen |
APK Release 3.2 |
| Neuste Produkte |
| Info |
| Jetzt VLS Info anfordern |
| Paketversand wie am Schnürchen |
|
|
Das Versandmodul F95-Paketversand der RC Rhenania Computer GmbH, Bad Honnef, wurde mittels einer standardisierten Schnittstelle an die ERP-Software FRIDA angebunden. Das Versenden von Paketen gestaltet sich damit wesentlich einfacher und schneller, denn das Versandprogramm greift auf die notwendigen ERP-Daten automatisch zu. Die Anforderungen der verschiedenen Paketspediteure werden voll berücksichtigt. Einfacher geht's wirklich nicht: per Scanner den Barcode des Lieferscheines oder Begleitzettels erfassen, das ganze noch über die elektronische Waage laufen lassen, und schon kommt der Paketaufkleber aus dem Drucker. Das Handling von Versandpaketen kann sich auf denkbar wenige Handgriffe beschränken. Was bisher an manuellen Arbeitsschritten notwendig war - angefangen von der Übernahme von Bestelldaten bis zum Ausfüllen der Paketscheine - , erfolgt jetzt automatisch im Hintergrund. ![]() Die Heinz Tröger GmbH & Co. Hamburg, ein führendes Außenhandelsunternehmen in Europa für die Entwicklung,
Gestaltung, den Import und Vertrieb von Feuerzeugen optimiert den Versand mit F95 und FRIDA. Die Ware importiert Tröber in erster Linie aus Fernost und vertreibt sie anschließend an Großhändler. Man kann auch weniger komfortabel einsteigen. Die Grundausstattung eines Versandarbeitsplatzes besteht aus einem Bildschirm mit Tastatur und einem Etikettendrucker. Schon damit ist ein beträchtlicher Zeitgewinn zu erzielen. Kommen Scanner und Waage hinzu, entsteht ein Arbeitsplatz mit im Prinzip allen Möglichkeiten der Versandautomation von kommissionierten Paketen. Scanner und Waage sind selbstverständlich so mit dem System gekoppelt, dass ihre Werte, Barcodes bzw. Gewichte, in die Versanddatenbank einfließen. Das System hält alle wichtigen Informationen zu einem Paket fest: Datum und Uhrzeit, Gewicht, den für den Bestimmungsort zuständigen Paketdienst, etc. Umgekehrt holt sich das System nach Eingabe der Kundennummer alle Kundendaten wie Adresse oder besondere Versandvereinbarungen aus den Stammdatensätzen, wie sie in FRIDA hinterlegt sind. Mit diesen Informationen errechnet das Versandsystem automatisch die Versandkosten; Adressaufkleber können dann in Sekundenschnelle gedruckt werden. F95: Leckerbissen für Paketversender
Die Skalierbarkeit erlaubt zum Beispiel eine sinnvolle Zusatzfunktion, die Rhenania auf Wunsch einrichtet. Bei Barcode-Erfassung des Paketinhalts kann ein automatischer Soll-Ist-Vergleich der Sendung vorgenommen werden, das heißt eine Kontrolle von Paketinhalt mit der Bestellliste. Treten jetzt Differenzen zwischen Bestellung und der beim Einpacken erfassten Paketinhalte auf, so wird das Paket nicht zur Versendung freigegeben. Der Vorteil ist einleuchtend. Es wird verhindert, dass falsche oder falsch abgezählte Ware bzw. unvollständige Pakete verschickt werden. Die Anzahl der reklamiertem Falschsendungen, bei Versandhäusern sonst kaum zu vermeiden, geht praktisch gegen null. Verlängerung des ERP-Systems bis an die LaderampeEin integriertes Paket-Datenarchiv verwaltet alle Sendungen, damit man deren Status kontinuierlich verfolgen kann. Sobald nämlich ein Etikett gedruckt wird, hält das Programm Zeitpunkt und Arbeitsplatz fest. Bei eventuellen Nachfragen ist sofort ersichtlich, wo sich ein Paket im Augenblick befindet, bei langen Versandstraßen in großen Versandabteilung ein bedeutendes Plus. Der Zugriff auf die F95-Daten in FRIDA kann auch für andere Abteilungen eingerichtet werden, so dass beispielsweise der Vertrieb den Warendurchlauf genau verfolgen kann. "Die Tatsache, dass sämtliche Versandinformationen mühelos dem System entnommen werden können, wirkt sich erfahrungsgemäß vorteilhaft auf die Auskunftsbereitschaft der Mitarbeiter aus. Die Situation ist meistens die: ein Kunde ruft an und möchte den Status seiner Bestellung nachfragen. Der Mitarbeiter kann ihm auf Tastendruck die gewünschte Information geben, ohne lange nachzurecherchieren, denn F95 erteilt Auskunft über die Ist-Daten der Pakete", erklärt Johannes Müller, Geschäftsführer der Rhenania Computer GmbH.Das ist der große Vorteil, die abrufbaren Informationen geben eine Auskunft über den augenblicklichen Stand, eine Ist-Auskunft, sie enthalten nicht nur geplante Liefertermine. Sämtliche Paketinformationen stehen außerdem weiteren Auswertungen zur Verfügung. Und noch eine Besonderheit bietet die Software: F95 kann gleichzeitig mit mehreren Firmen oder Betriebsstätten arbeiten. Das ist beispielsweise wichtig für Unternehmen, die mehrere örtlich getrennte Auslieferungslager betreiben. Auch in diesem Fall bleibt der Paketversand für alle Stellen transparent.
Die RC Rhenania Computer GmbH in Bad Honnef besteht seit 1990. Zur Zeit sind 6 Mitarbeiter beschäftigt. Von Anfang an hat man sich auf den Service und auf Lösungen für die IBM iSeries (AS/400) spezialisiert. Es sind verschiedene Add-Ons für ERP-Systeme erhältlich, die alle Aufgaben rund um den Versand abdecken, vom Drucken der Adressaufkleber bis zur Kontrolle von Bankleitzahlen und der Dubletten-Recherche in Adressbeständen. FRIDA, die integrierte ERP-Lösung für Handel und Fertigung auf der IBM AS/400, besteht aus einem kompletten Rechnungswesen, Warenwirtschaft, PPS und Service sowie Modulen für Data-Warehouse, Microsoft-Integration, Projektmanagement, e-Business, SCM, Variantenfertigung, Zoll, Versandoptimierung und Personalwesen. Das Ettlinger Softwarehaus command ag beschäftigt inklusive der Niederlassungen in Düsseldorf, Hamburg und Berlin derzeit mehr als 180 Mitarbeiter und gehört mit seinem Produkt FRIDA zu den führenden deutschen Anbietern von ERP-Lösungen auf der IBM iSeries (AS/400). Im Geschäftsjahr 2000/01 (Ende: 30.04.01) konnte die command ag einen Umsatz von 24 Mio. Euro erzielen. Autor: Dipl.-Ing. (FH) Richard Läpple, Tübingen |